
Für Margaret Duckhorn war das Napa Valley vor allem eines: ihr Zuhause. Hier lebte ihre Familie, und die Landschaft und die Menschen lagen ihr am Herzen. Sich um beides zu kümmern, war für sie selbstverständlich. Diese Haltung prägt die Arbeit des Weinguts bis heute.
In den Weinbergen gilt besondere Aufmerksamkeit dem Wasser und den Böden. Die Tropfbewässerung wird durch Messungen der Bodenfeuchtigkeit und des Wasserzustands der Reben ergänzt. Die Ergebnisse helfen dem Team zu entscheiden, wann und wie viel bewässert werden muss. Zwischen den Rebzeilen wachsen Mischungen aus Leguminosen, Klee und anderen Pflanzen. Sie schützen den Boden vor Erosion und verbessern seine Struktur. Leguminosen reichern ihn außerdem auf natürliche Weise mit Stickstoff an.
Heimische Eichenbestände, Wildtierkorridore und bepflanzte Randstreifen bleiben Teil der Weinbergslandschaft und bieten nützlichen Insekten Lebensraum. Im Three Palms Vineyard und im Marlee’s Vineyard gibt es außerdem Nistkästen für Eulen und andere Vögel. Diese helfen, Nagetiere und weitere Schädlinge in Schach zu halten. Die Förderung ihrer natürlichen Gegenspieler ist eine der Maßnahmen, mit denen das Weingut seine Reben schützt.
Auch in den Produktionsgebäuden in St. Helena setzt sich dieser Ansatz fort. Solaranlagen auf den Dächern erzeugen Strom, der zum Betrieb des Weinguts beiträgt – einschließlich der Kühlung während der Weinbereitung und Reifung.